O'Neill's Electronic Museum

Penn Valley California

Historical Notes in Regard to Radio Development in Basel Switzerland

1890 to 1992

Basel
                Radio

All italics are mine. (TS)= Translation Suspect

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Basler Memories
1950 bis 1979

1950

An der Fasnacht im März wurde die ganze Verbrecherjagd vom Gempen von der Fasnachtsgesellschaft Schnuurebegge aufgegriffen. Die Basler Amateure, die beim überfall dabei waren, machten ausnahmslos mit. Vor der Jury am Steinenberg wurde die Verhaftungsscene drastisch nachgespielt. Die Schnuurebegge erhielten für die Darstellung dieses Sujets den höchsten Preis.Die zur Fasnacht eingeladenen Berner PTT-beamten lächelten sauersüss. Immerhin: Pittet musste gehen.

1951

pic Da für die Betriebsart RTTY immer noch eine Sonderprüfung abgelegt werden musste, hat die USKA eine Delegation nach Bern gesandt, um die PTT zu bewegen, diese Prüfung fallen zu lassen. Es wurde morgens eine Stunde nutzlos debattiert. In der Kaffeepause gingen HB9P und HB9DU zu Inspektor Gillioz und zeigten ihm die photos von der Basler Fasnacht. Er sah sie sich stumm an. Als die Sitzung weiterging, erklärte Gillioz zu Beginn in seinem charmanten welschen Accent: "Meine Herren, ich glaube die PTT sollten die RTTY-prüfung wirklich fallen lassen (und dann etwas leiser), sonst kommen wir wieder an die Basler Fasnacht" Donnernder Applaus.

1966

pic HB9KI entwirft einen Peiter für 80 m genannt Basler Peiter Mark II. Er wird von vielen OMs nachgebaut und das Funkspeilen nimmt wieder einen Aufschwung.

1967

27a

Die MUBA organisiert die erste INELTEC. Da sie noch irgendwelche Publikumsattraktion braucht, kommt die OG Basel zu Hilfe. Es wird ein Stand aufgebaut, an welchem gezeigt wird, was Amateurfunk ist.

1969

28 An der zweiten INELTEC ist der Stand schonwesentlich grösser und moderner.

1971

29 An der dritten INEL TEC bekommt die OG einen riesigen Platz auf der Galerie zwischen zwei Hallen. Trotz den grossen Ausrnassen gelingt es ihr, den Platz gut zu füllen. Gezeigt wird jetzt auch Field-Day und Mobilfunk. Ein Höhepunkt ist, dass der ein-und ausgehende Funkverkehr mit Morsezeichen von einem Wandler in Klarschrift auf einem Studio-Monitor gelesen werden kann. Auch wird zum ersten Mal RTTY gezeigt.

30 An der letzten INELTEC übertrifft sich die OG selbst: Sie benützt die halbe Galerie des Messegebäudes. Es wurde thematisch gezeigt, dass Ama teurfunk in jede Umgebung passt: eine Dachkammer mit Funkstation-ein nobles Direktionsbüro mit entspr.teurer Funkstation-eine Bauernstube mit handgemaltem Kasten, darin eine komplette Funkstation. Dazu eine Mobilstation in einem geliehenen, sehr teuren Old Timer Auto. Die Besucherzahl war so hoch, dass vielemale einrichtiges Gedränge um die Stände war. Die grösste Anforderung war das Anbringen von guten Antennen. Die Gebäude der MUBA sind aus Eisenbeton (Faradaykäfig). Es brauchte viel Koaxkabel und bergsteigerisches Können, um aus dieser Abschirmung herauszukommen.

1972

31 HB9DU wird an der Gewerbeschule pensioniert.Er hat jetzt mehr Zeit,sich der
Ausbildung von Amateuren zu widmen.

1973

Die OG Basel schreibt einen Kurs zur Erlangung des Telegrafistenpatents ausschreiben. Er wird im gut ausgerüsteten Physiksaal des Wettsteinschulhauses jeweilen 2 Stunden wöchentlich von 1900-2100 durchgeführt. Lehrer HB9DU und weitere HBger. Morsekurs erfolgt später.
Die OG hat mit HB9DU mündlich abgemacht, dass Pro Person ein Semestergeld von fr. 30.- erhoben wird. Der Kurs dauerte 3 Semester mit Ferien. Die Spesen für den Druck von Textblättern(2 Ordner voll)und Overheadfolien würden nach Beendigung des Kurses bezahlt. Die Instruktoren arbeiten gratis. Es melden sich ca. 30 Teilnehmer. Davon schliessen 86% mit bestandener Prüfung ab.
Als HB9DU von der OG den Spesenbetrag verlangt, erklärt diese, dass abgemacht warden sei, dass sie nichts bezahlen müsse. (Abmachung leider nur mündlich).
Es wird eine grosse Selbstbauaktion gestartet: ein Frequenzzähler mit Nixieröhren. Pat Ollmann HB9MQD verbessert ihn wesentlich und es werden eine ziemliche Anzahl gebaut. Sie sind sehr genau und stabil und sind jetzt noch bei HB9DU in voller Benützung. Bereich: NF bis 100 MHz. HF bis 250 MHz und HF bis 2, 1 GHz.

1974

Der grosse Erfolg des ersten Kurses bewog HB9DU einen zweiten Kurs auszuschreiben, aber diesmal ohne OG, sondern auf privater Basis. Es meldeten sich ca. 50 Teilnehmer. Da es unmöglich ist, mit einer Klasse zu arbeiten, wurden sie auf eine Montag u.Dienstagklasse aufgeteilt. Da viele Jugendliche dabei waren, welche die Dinge meist schneller begriffen, als die von der Tagesarbeit ermüdeten Erwachsenen, gab es disciplinäre Reibereien. Es wurde beschlossen ein allfälliger dritter Kurs als ausgesprochenen Jugendkurs zu führen.

1975

Jeweilen nach Kursende 2100 trafen sich eine Anzahl Kursteilnehmer mit HB9DU in einer Beiz am Claraplatz. Da sie zum Kursleiter Vertrauen gefasst hatten, schütteten sie ihm ihr Herz aus. Sie beklagten sich über den sehr kalten Empfang als neue Mitglieder der OG. HB9DU erklärte, dass es nicht verboten sei, eine separate Sektion zu gründen. Die Idee wurde begeistert aufgegriffen und unter Leitung von OM K. Eisele HB9MOD wurde eine Aktionsgruppe gegründet, welche Statuten ausarbeitete.

1976

Die neue Sektion "Funkamateur-Club Basel" (FACB) wurde gegründet und bekam reichlichen Zuwachs. Sogar Mitglieder der OG, die vom Verhalten der alten Garde enttäuscht waren, stiessen zur neuen Sektion. Die OG hat die Situation nicht begriffen und spöttisch von "Ruedi's Clübli" gesprochen, obwohl dieser erst bei No.27 Mitglied wurde.


32 Der FACB unternimmt seinen ersten Field-Day. In Rhyburg-Möhlin darf ein nicht mehr benützter Salzbohrturm verwendet werden. Er wird mit einem 5-Element-Beam und einer Langdrahtantenne versehen. Das Rohrsystem der Bohranlage ergibt ein gutes Erdsystem. Als Contest-Instruktor amtet W. Kern (FOX) HB9PT /SK. Für den Transport und das ununterbrochene prima Essen-und Trinken holt sich K. Eisele Lorbeeren. Der Autor weiss nicht mehr, auf welchem Rang die Station n landete.
Der FACB lösst einen, mit 30 Jugendlichen bestückten Kurs laufen. Er wird von Christoph Biel HB9DKQ, Peter Pfister HE9QDH und HB9DU geführt und bringt erstaunliche Erfolgszahlen. Der Prüfungsexperte der PTT Salvetti erklärte, er habe noch nie solches erlebt:einfach sämtliche Fragen und Rechnungen richtig.

1976

Es wurde ein zweiter Jugendkurs ganz unter Leitung von Christoph HB9DKQ mit ähnlichen Erfolgs ziffern, durchgeführt.
33 Der FACB startet eine Bauaktion eines modernen, mit IC bestückten 80 Peil-empfängers. Trotz der guten Qualität gelingt es nicht, die Amateure für Fuchsjagden so richtig zu begeistern.
Die OG Basel beginnt unter Leitung von Hans Wolfgang HB9MNB ein Kurs für Erwachsene. Assistent und zuständig für Demo-versuche ist HB9DU.
Bitten von Jugendlichen brachten HB9DU und HER9QDH auf die Idee,Elektronik-bastelkurse im Rahmen der freiwilligen Handarbeitskurse durchzuführen. Deren Inspektor, Marcel Gautier, gab die Zusage, dass wenn sich mehr als 15 anmelden, er Fr. 5000.- als Spesenbeitrag spende. Honorar würde jedoch keines bezahlt.
In den Schulhäusern wurde am schwarzen Brett zu einem Anmeldungsabend aufgerufen. An jenem Abend kamen 70 Jugendliche.Da brauchte HB9DU Hilfe. Er gelangte an den FACB und es meldeten sich spontan weitere Instruktoren, so dass an 4 Wochenabenden den Jugendlichen einen Einstieg in die Elektronik mit eigenen Versuchen vermittelt werden konnte. Dies war im Wintersemester. Im Sommersemester darauf wurden die Kursleiter mit Besuchen von Jugendlichen überhäuft, die selbstgebaute, nicht funktionstüchtige Geräte zur Fehlersuche usw. brachten. Die Kursleiter merkten,dass es eine eigene, selbstständige Werkstatt brauche. Der Handarbeitsinspektor fand auf dem Bruderholz einen leerstehenden Kindergarten, der völlig verlottert, aber prinzipiell geeignet war. In viele Stunden Gratismithilfe von FACB-mitgliedern wurde er renoviert. Besonders Werner Probst Pirol 62 (SK) hat grossen Verdienst und war später jahrelang der sehr beliebte Koch im Kaffee des B 22. Dadurch dass ein spezieller Raum für eine Funkstation eingerichtet wurde, samt günstig gelegenen Antennen, kam der FACB zu seiner eigenen Clubstation HB9BSL.

1978

Das JEZ B22 wird offiziell eröffnet. Reger Zuspruch von Jugendlichen. Der Samstagnachmittag ist für den FACB reserviert.
On the chamfering night in March the whole man hunt was taken up by the Gempen by the chamfering at night company Schnuurebegge. The Basler of amateurs, who were with the assault thereby, went through without exception. Before the jury at the stone mountain the Verhaftungsscene was drastically after-played. The Schnuurebegge received invited Bernese an PTT official for the representation of this Sujets highest Preis.Die to the chamfering night smiled sour sweet. Nevertheless: Pittet had to go. 1951 Since for the mode of operation RTTY a special test had to be still put down, the USKA sent a delegation to Berne to let fall in order to move the PTT, this examination. One hour was useless debated in the morning. In the coffee break HB9P and HB9DU went to it to supervisor Gillioz and showed the photos of the Basler chamfering night. It regarded it mutely. When the meeting continued, Gillioz explained at the beginning in its charming welschen Accent: "my Mr., I real believe the PTT should the RTTY examination fall to let (and then somewhat more quietly), otherwise come we again to the Basler chamfering night" thundering applause. 1966 HB9KI sketches a Peiter for 80 m called to Basler Peiter Mark of II. It is copied of many COM and the radio pinpointing takes again an upswing. 1967 The MUBA organizes the first INELTEC. Since it still needs any public attraction, the OG Basel comes to assistance. Conditions are developed, at which is shown, what amateur radio are. 1969 To the second INELTEC is already-substantially larger and more modern the conditions. 1971 To the third INEL TEC the OG gets an enormous place on the gallery between two resounding. Despite the large Ausrnassen she succeeds in filling the place well. Now also Field Day and portable radio are shown. A high point is that ein-und outgoing radio traffic with Morsezeichen can be read by a transducer in plain text on a Studio monitor. Also for the first time RTTY is shown. To the last INELTEC exceeds itself the OG: It uses the half gallery of the fair building. It was thematically shown that Ama fits teurfunk into each environment: a roof chamber with Funkstation-ein nobles management office with according to-expensive Funkstation-eine farmer room with hand painted box, therein a complete radio station. In addition a mobile station in a borrowed, very expensive old timer car. The number of visitors was so high that much-painted in-correct crowding around the conditions was. The largest requirement was the attachment of good antennas. The buildings of the MUBA are from eisenbeton (Faraday cage). It needed much Koaxkabel and bergsteigerisches being able, in order to come out from this screen. 1972 HB9DU becomes more pensioniert.Er at the vocational school has now more time, that To dedicate training from amateurs to. 1973 The OG Basel writes a course to the acquisition of the Telegrafistenpatents writes out. It accomplished in the well equipped physics hall of the stone school building jeweilen 2 hours weekly by 1900-2100. Teachers HB9DU and further HBger. Morsekurs takes place later. The OG settled with HB9DU verbally that pro person a term money is raised from fr. 30. -. The course lasted 3 terms with holidays. Expenses for the pressure of Textblaettern(2 file voll)und Overheadfolien were paid after completion of the course. The instructors work free of charge. Approx. 30 participants announce themselves. Of it 86% with existed examination lock. When HB9DU requires the amount of expenses of the OG, this explains that warden it is settled that she does not have to pay anything. (agreement unfortunately only verbally). A large self's building action is started: a frequency counter with Nixieroehren. Pat Ollmann HB9MQD improves it substantially and it a considerable number is built. They are very exact and stable and now still are with HB9DU in full use. Range: NF to 100 MHz. HF to 250 MHz and HF to 2, 1 GHz. 1974 The large success of the first course induced to write HB9DU out a second course, but this time without OG, but on private basis. Approx. 50 participants announced themselves. Since it is impossible to work with a class they were divided on Monday a u.Dienstagklasse. Since many young people were thereby who understood the things usually faster, as the adults fatigued of the daytime work, there was disciplinaere Reibereien. To lead it decided a possible third course as expressed youth course. 1975 Jeweilen after course end of 2100 met a number of class participants with HB9DU in one pickle at the Claraplatz. Since they had seized confidence to the course leader, they paid their heart to it. They deplored themselves over the very cold receipt as new members of the OG. HB9DU explained that it was not forbidden to create a separate section. The idea was taken up enthusiastically and based under the direction of COM K. Eisele HB9MOD a group of actions, which prepared statutes. 1976 The new section "radio amateur club Basel" (FACB) was created and got plentiful increase. Even members of the OG, which were disappointed by the behavior of the old guard, pushed for new section. The OG did not understand the situation and spoettisch of "Ruedi's Cluebli" did not speak, although this became only with No.27 member. The FACB undertakes its first Field Day. In Rhyburg Moehlin a salt drilling rig any longer not used may be used. It is provided with a 5-Element-Beam and a long wire antenna. The tubing system of the oil-well drilling installation results in a good erdsystem. As an Contest instructor W. Kern (FOX) amtet HB9PT/SK. For transport and continuous prima Essen-und drinking gets itself K. Eisele Lorbeeren. The author does not know no more, on which rank the Statio n landed. The FACB loesst one, with 30 young people equipped course runs. It is led by Christoph Biel HB9DKQ, Peter Pfister HE9QDH and HB9DU and brings amazing success numbers. The test expert of the PTT Salvetti explained, it did not have ever such erlebt:einfach all questions and calculations correctly. 1976 A second youth course was accomplished completely under the direction of Christoph HB9DKQ with similar success numbers. The FACB starts a building action of a modern, with IC equipped 80 of pinpointing receiver. Despite the good quality does not succeed so correctly inspiring the amateurs for fox hunts. The OG Basel begins under the direction of Hans's Wolfgang HB9MNB a course for adults. Assistant and responsibly for demo attempts is HB9DU. Requests of young people brought HB9DU and HER9QDH on the idea to accomplish electronics tinkering courses in the framework the freiwilligen of manual work courses. Their supervisor, Marcel gau animal, gave the promise that if more than 15 announces themselves, it to Fr. 5000. - when expenses contribution donates. Fee was paid however none. In the school buildings at the black board to one registration evening one called. In that evening came 70 Jugendliche.Da needed HB9DU assistance. It arrived at the FACB and it announced itself spontaneously further instructors, so that in 4 week evenings the young person an entrance into electronics with own attempts could be mediated. This was in the winter semester. In the summer semester after the course leaders with attendance were over-accumulated up by young people, who did not bring built, functional devices to the error tracing etc.. The course leaders noticed that it needs its own, independent workshop. The manual work supervisor found on the brother wood a empty-standing kindergarten, which verlottert completely, but was suitable in principle. Into many hours of free assistance of FACB members it was reconditioned. Particularly Werner rehearses pirol 62 (SK) has large earnings/services and was later for many years a cook very much liked in the coffee of B 22. Thus that a special area for a radio station was furnished, including antennas lain favorably, the FACB came to its own club station HB9BSL. 1978 The JEZ B22 is officially opened. Active zuspruch of young people. The Saturday afternoon is reserved for the FACB.
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